Kapverden

Republik Cabo Verde, Afrika

Oscher  (Calotropis procera)

auch Fettblattbaum

Cha de Vaca, Santiago, Cabo Verde, 11.04.2025

Die wunderschöne Pflanze ist stark giftig, wird aber auch zu Heilzwecken eingesetzt (besonders Rinde und Blätter). Früher hat man sie sogar bei Lepra genommen.

Das Holz ist leicht, hell und weich. Es dient als Brennmaterial und zum Hausbau. Die Samenfasern werden als Akon, eine kapokähnliche Naturfaser, verwendet – ähnlich wie Baumwolle.

Der Oscher gehört zu den Hundsgiftgewächsen (APOCYNACEAE)

Die Klassifizierung ist bei dieser vielseitigen Pflanzenfamilie aus botanischer Sicht noch nicht abgeschlossen. Die Vertreter der Hundsgiftgewächse findet man vor allem in den Tropen und Subtropen. In Europa ist lediglich das Immergrün und die Schwalbenwurz heimisch. Aber wir kennen den Oleander, die Mandevilla oder die Wachsblume, die alle dazugehören.